Kristalle



Jeder Kristall ist ein Wunderwerk

der Natur

Meine Passion

Schon als Kind haben mich spezielle Steine fasziniert. Immer wieder zogen sie mich in Natur. Alles was glänzte oder eine spezielle Form hatte, wurde gesammelt.

Später habe ich mich zusammen mit einem Freund auf die Suche nach Kristallen gemacht. Mit der Hilfe und des Wissens seines Vaters, der selber ein erfahrener Strahler ist, haben wir dann die ersten Touren unternommen. Nach den ersten Funden in einer schönen Kluft war es um mich geschehen und das Strahlerfieber hat mich gepackt.

Die einzigartige Schönheit der einzelnen Kristalle hat mich in ihren Bann gezogen. Das Gefühl, wenn die Kristalle das Licht der Erde zum ersten Mal sehen und sie zu funkeln beginnen, ist unbeschreiblich. Sie können nun ihre ganze Schönheit, die seit Millionen von Jahren in der Dunkelheit verborgen war, voll-umfänglich im Tageslicht zum Besten geben. Die Einzigartigkeit von jedem einzelnen Kristall lässt mich immer wieder staunen und wenn ich das Geheimnis einer Kluft lüften darf, ist das ein Geschenk der Natur und erfüllt mich mit Glück und Ehrfurcht vor ihrem Schöpfer.

Bei jeder Möglichkeit die ich habe und wenn es die Witterung und der Schnee zulässt, gehe ich in die Berge. Jede Tour ist ein einzigartiges Erlebnis, auch wenn der Nebel dicht ist oder eine Regenfront einem durchnässt. Sobald die Kristalle zuhause gewaschen sind und sie in voller Pracht strahlen, sind die Strapazen wie Kälte, Nässe und geschundenen Finger schnell wieder vergessen.


Am Schluss strahlen der Finder und der Kristall um die Wette.

Ein Zelt in mitten von grossen Steinen. Im Hintergrund sind Seile und diverses Klettermaterial zu sehen.

Mein Chalet auf 3000 m ü.M.

Ist der Weg am Abend zu einer Unterkunft oder dem Auto zu weit, erstelle ich ein Biwak.

Ein Riss im Granit. An der Decke sind Rauchquarzkristalle und am Boden ist brauner Chloridsand.

Wenn der Fels zu strahlen beginnt

Eine wunderschöne Rauchquarzkluft mit einigen atemberaubenden Stufen. Durch die geringen Platzverhältnisse ist grosse Vorsicht geboten. Bäuchlings auf dem Gletscher und das Tauwasser im Nacken ist dies ein kräftezehrender Arbeitsplatz.


Bericht vom SRF